Der Holzweg

Kurzinfo

Län­ge: 8km
Höhen­me­ter: 221m
Geh­zeit: 2 Stun­den
Schwie­rig­keit: leicht – mit­tel
Weg­be­schaf­fen­heit: 30% Asphalt, 20% Wald­weg, 10% Wie­sen­weg, 40% Schot­ter­weg
Mar­kie­rung: Sil­ber-Oran­ge

Beschreibung

Vom Gemein­de­amt geht es Rich­tung Osten über den Markt­platz bis zum Fuß­ball­platz des SCO. Den Fuß­ball­platz lässt man links lie­gen und geht auf dem asphal­tier­ten Park­platz ganz nach hin­ten, quert zwei­mal den Grün­bach und folgt ihm bis nach Strit­zing (Bau­hof und Klär­an­la­ge der Gemein­de). Mit der Kraft des Grün­bachs wur­den frü­her eini­ge Müh­len betrie­ben. Kaum zu glau­ben, wenn man ihn heu­te so dahin­plät­schern sieht. Das ers­te Stück zwi­schen den Fahr­bahn­brü­cken wur­de 2012 rena­tu­riert, und eine Infor­ma­ti­ons­ta­fel gibt Aus­kunft über den Grün­bach.

In Strit­zing biegt man nach links Rich­tung Norden/Wald ab und folgt dann dem ste­tig anstei­gen­den Wald­weg, wel­cher stel­len­wei­se einen schö­nen Aus­blick Rich­tung Süden übers Grün­bach­tal frei­gibt. Am Ende kommt man zu einer Lich­tung, zu Fel­dern und einem über­di­men­sio­na­len Bil­der­rah­men für die Land­schaft der Wel­ser Hei­de und des Alpen­vor­lands. Die­ser Platz trägt den alten Namen „‘s hami­sche Gaderl”. Die unter­halt­sa­me Geschich­te, wie er zu die­sem Namen kam, ist im Edel­stahl des Bil­der­rah­mens ein­gra­viert. Man folgt dem Weg und gelangt auf die Stra­ße, die zum Holz­ver­ar­bei­tungs­be­trieb Sil­ber in Unter­eg­gen führt. Dort ist man am öst­lichs­ten Punkt des Wan­der­wegs ange­langt und biegt Rich­tung Süden ab.

Über eine abfal­len­de Wie­se mün­det der Weg in einem Unter­holz. Über Stu­fen, vor­bei an diver­sen Sträu­chern und Bäu­men, gelangt man wie­der zu einem befes­tig­ten Weg, wel­cher bis Groß­krot­ten­dorf nach Süden führt. Am Geh­steig wan­dert man wie­der Rich­tung Offen­hau­sen bis zur Bus­hal­te­stel­le. Dort biegt man nach links ab und quert aber­mals den Grün­bach und kommt nach Klein­krot­ten­dorf.

Den Neben­stra­ßen der Mar­kie­run­gen immer Rich­tung Wes­ten fol­gend, kommt man zu einem Feld­weg, wel­cher zum Wald­rand des Lang­hol­zes führt, noch flach beginnt, aber dann gemäch­lich ansteigt und uns bis zum Kett­lgru­ber-Hof in Sto­cker­berg bringt. Dort fol­gen wir der Stra­ße etwa hun­dert Meter auf­wärts, um bei der nächs­ten Gele­gen­heit in spit­zem Win­kel abzu­bie­gen und dem geschot­ter­ten Weg zu fol­gen. Weni­ge Meter vor einer schön gele­ge­nen Kapel­le zweigt der Weg in das soge­nann­te „Markt­holz” hin­ein ab.

Das Markt­holz war frü­her im Besitz der soge­nann­ten Markt­kom­mu­ne (Gemein­schafts­be­sitz der Markt­bür­ger) und gehört heu­te noch teil­wei­se der Markt­ge­mein­de. Man folgt nun den Mar­kie­run­gen durch den Wald, bis man wie­der am Orts­rand in Bach­stät­ten ankommt. Biegt man auf der Stra­ße rechts ab, geht es wie­der zurück in den Orts­kern.

‘s hamische Gaderl” und das Platzerl am Holzweg

Der Fens­ter- oder Bil­der­rah­men mit Blick aufs Grün­bach­tal und in die Wel­ser Hei­de wur­de im Sep­tem­ber 2014 fer­tig. In den Rah­men ist die Über­lie­fe­rung der Offen­hau­se­ner Sage “‘s hami­sche Gaderl” ein­gra­viert. Der Platz der Sage muss in der Nähe des Rah­mens gewe­sen sein.

Web-Auftritt des Offenhausner Theater-Vereins